Kategorie: Blog

Offenes DESIGNgespräch goes Schumbeta Forum

Schumbeta Forum 2016-10-27

Nach einer längeren Sommerpause war es wieder Zeit für DESIGNgespräche und PUNKTum’s … für Aktionen rund um Design in Tirol.

Den Einstieg bildete das Schumbeta Forum // Mobilität & Energie Tirol. Gemeinsam mit Schumbeta – Verein zur Förderung von nachhaltigem Unternehmertum und Innovation luden wir am Donnerstag, 27. Oktober nach Schwaz zu Mattro ein.

Einen Rückblick auf die Veranstaltung findet man auf » schumbeta.at (inklusive Bildergalerie am Seitenende).

Das exklusive, auf 88 Köpfe limitierte Forum richtet sich an Akteure aus der Wirtschaft, Forschung, Politik und dem Kreativbereich. Der Themenbogen spannte sich diesmal von neuen Elektrofahrzeugen über den Werkstoff Holz hin zu neuen Business- und Fertigungsmodellen.

Das Ziel: Nicht nur reden, sondern machen, um am Ende mit neuen Ideen, Projekten und Kooperationen hinaus zu gehen. Neben kurzen Impulsen inspirierender Persönlichkeiten sind alle Teilnehmenden zur aktiven Diskussion aufgefordert.

Programm 2016-10-27

Die Anmeldung erfolgte via E-Mail an info@designintirol.at; für DiT-Vereinsmitglieder war die Teilnahme kostenlos.

Wir danken für das Wiedersehen & Vernetzen!

Sommermeldungen

Einladung Wettbewerb pro Holz

28. Juni – Sommerfest 2016

Am Dienstag, den 28. Juni fand an der Tiroler Fachberufsschule für Holztechnik der jährliche „Tag des Holzes“ mit einer Holzolympiade für SchülerInnen am Vormittag und einer Vortragsreihe für UnternehmerInnen der Holzbranche am Nachmittag statt. Am Abend ab 18:00 Uhr endete der Tag im traditionellen Sommerfest, zu dem alle Kooperationsgruppen von proHolz Tirol und somit alle Mitglieder herzlich eingeladen waren.

Sommerfest 2016 (c) Die Fotografen

29. Juli – Deadline Gestaltung & Tischlerhandwerk Tirol 2017

proHolz Tirol lädt gemeinsam mit der Landesinnung der Tischler und Holzgestalter Tirol zur Einreichung hervorragender Projekte zur „Auszeichnung für Gestaltung & Tischlerhandwerk Tirol 2017″ ein. Einreichungen sind bis 29. Juli 2016 möglich » Einreichungsunterlagen (PDF)

Einladung Wettbewerb pro Holz

Sommerpause 2016

Aktuell ist es bei uns sehr ruhig – wir melden uns im September Oktober wieder und wünschen unseren Mitgliedern einen angenehmen Sommer!

Blick auf Innsbruck (c) Elke Barbara Bachler

Tiroler Wellness Kongress

DiT Ausstellungsfläche

Am 16. Juni war DESIGN in TIROL beim » Tiroler Wellness Kongress 2016 in der Villa Blanka als Aussteller vertreten. Es war eine willkommene Gelegenheit, einige Produkte unserer Mitglieder zu präsentieren.

DiT Ausstellungstisch

Stephan Daniaux, DiT Vorstandsmitglied

Die » Yummybowl von Barbara Votik wurde gerne genutzt, um auf angenehm hygienische Weise Nüsse zu genießen.

Zwischen Vorträgen über Duftmarketing und gesunden Schlaf wurden die Möbel von » Mario Erhart und von » Horst Philipp getestet.

Die Agentur-Werkstatt » derOberhammer zeigte, welche Möglichkeiten sich durch den Einsatz eines Lasers im Werbeartikel-Bereich bieten.

DESIGN in TIROL Ausstellungstisch

Große und kleine DiT Ausstellungsstücke

DiT Vorstandsmitglieder Lisa Schamschula und Stephan Daniaux betreuten den Ausstellungsbereich und standen bei Fragen zum Verein gerne zur Verfügung. Lisa stellte ihre » Logo- Werkstatt vor; Stephan hatte als Produktbeispiel seine » Markierungssteine dabei.

Wir bedanken uns für die interessanten Gespräche vor Ort und die angenehme Betreuung durch das Organisationsteam Jeannine Hermann und Andrea Haas von der Standortagentur Tirol!

 

PUNKTum III/2016

Holztafel DESIGN in TIROL was here (c) Stephan Daniaux

Unser drittes heuriges PUNKTum fand in der Werkstatt von DiT-Mitglied Stephan Daniaux in Kematen statt.

Stephan – von uns allen Flaux genannt – beschäftigt sich mit der Gestaltung von Oberflächen. Er verwendet dabei sehr gerne das Naturmaterial Stein, und hat sich in den vergangenen Jahren umfassendes Wissen zur Methode des Sandstrahlens angeeignet. Bei diesem Treffen gewährte er uns interessante Einblicke in seine Arbeit – danke dafür!

Ein Auszug seiner Werke ist auf der Webseite » daniaux.at abrufbar.

Hinweisschild (c) Stephan Daniaux

Im Anschluss widmeten wir uns kurz unserer neu aufgesetzten Webseite und besprachen, wie wir diesen ersten Grundstock an Informationen weiter ausbauen. Ein Rückblick auf die bisherigen Projekte und Veranstaltung ist natürlich eingeplant; zuerst werden wir uns jedoch auf das Vorstellen unserer » Mitglieder mit Text- und Bildmaterial konzentrieren.

DiT Mitglieder (c) Elke Bachler

Danach beschäftigten wir uns – ganz im Sinne unserer PUNKTum Treffen – mit einem speziellen Thema.

Im Rahmen der Staatspreis Design Ausstellung im April fanden mehrere Veranstaltungen statt, wo wir über Design diskutierten (siehe dazu » weissraum.at und » Styleconception.designart).

Einen Diskussionspunkt griffen wir auf – den Spannungsbogen Tirol, Tourismus und Design. Wir näherten uns diesem komplexen Thema mit einem einfachen Gedankenaustausch, wo Elke (in altbekannter Manier) die wichtigsten „Sager“ festhielt. Diese Gedankensammlung bildet den ersten Grundstock für eine methodische Herangehensweise an mögliche Projektarbeiten.

Gedankensammlung Tourismus und Design (c) Elke Bachler

Wir danken für den anregenden, informativen Abend und freuen uns auf unser nächstes Treffen, voraussichtlich am Dienstag, 28. Juni 2016.

Noch ein Tipp: Am 16. Juni findet in der Villa Blanka in Innsbruck der » Tiroler Wellness Kongress statt – wir sind als Aussteller mit dabei!

PUNKTum 2016/II

Schi by SpurArt

Im Rahmen unserer regelmäßig stattfindenden Kreativtreffen PUNKTum waren wir am 26. April im Atelier von » SPURart in der Höttinger Gasse 32 in Innsbruck zu Gast.

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Peter Pfeifer (c) SPURart

Michael Freymann (Bild unten) und Peter Pfeifer (Bild oben) stellten sich und ihre Tätigkeit als Custom-Ski & -Snowboardhersteller vor. Bei den beiden kann man einerseits handgefertigte Skier, Snowboards und Splitboards beauftragen oder auch unter erfahrener Anweisung an einem Wochenende selber bauen.

In den letzten 6 Jahren haben Michael und Peter viel über Materialien, Fertigungstechniken und auch über ihre Kundinnen und Kunden gelernt – Beratung spielt eine große Rolle in ihrem Tun. Neben dem Funktionsanspruch erfüllen ihre Produkte auch einen optischen Qualitätsanspruch: Bei SPURart gibt es einfach gutes Design.

Wer sich mehr von den beiden ansehen möchte, empfehlen wir u. a. ihre Flickr-Seite (von der auch die verwendeten Fotos stammen – danke für die Erlaubnis).

Michael, SPURART

Michael Freymann (c) SPURart

Wir nutzten unser internes Treffen auch dazu, uns nochmals untereinander auf Stand zu bringen, was jede und jeder von uns so macht. Einige von uns hatten Anschauungsbeispiele dabei und sprachen kurz über ihre Arbeit. Dabei entspann sich eine angeregte Diskussion über die Arbeit des Vereins an sich – was es bislang gab, was davon beibehalten werden sollte, was neu gebraucht wird und sich ändern sollte. Da war viel dabei, das es aufzugreifen gilt!

Wir danken für den anregenden, geselligen Abend und freuen uns auf das nächste PUNKTum (voraussichtlich am 31. Mai; das wäre zumindest der letzte Dienstag im Wonnemonat).

DESIGN in TIROL was here (Gastgeschenk)

Offenes DESIGNgespräch 2016/I

FabLab @ Werkstätte Wattens

Vom Entwurf zur Serienreife

Am 29. März waren wir zu Gast in der » Werkstätte Wattens. Beim ersten offenen DESIGNgespräch des Jahres diskutierten wir nach einer Besichtigung des FabLabs das Thema „Vom Entwurf zur Serienreife“ mit DiT-Mitglied Herbert Lanzinger, Christian Hafner von Fab-Atelier und dem Leiter des FabLabs in der Werkstätte Wattens, Christian Teissl.

Gäste des offenen DESIGNGESPRÄCHS

Angeregte Unterhaltung beim Eintreffen der Gäste (rechts im Vordergrund Alex Koll)

Nach einer kurzen Vorstellung der Werkstätte Wattens durch Alex Koll mit anschließendem Rundgang durch den Co-Working-Space und den Start-Up-Bereich  besichtigten wir das FabLab. Die Abkürzung steht für fabrication laboratory bzw. Fabrikationslabor – ein Raum, wo man Geräte und Know-how vorfindet, um die eigenen Entwürfe in erste Prototypen umzusetzen.

Christian Teissl erklärte, wie das FabLab aufgebaut ist, welche Geräte man dort vorfindet und wie der Ablauf allgemein geregelt wird: Man kann sich einerseits einmieten und die Geräte selber nutzen, entsprechende Einschulungskurse zum Umgang mit 3D-Druckern, CNC-Maschinen und dgl. absolvieren, aber auch Entwicklungsarbeiten in Auftrag geben.

So kann die komplette Bandbreite von DIY (do it yourself) bis hin zu anspruchsvollen F&E-Projekten angeboten und abgewickelt werden.

Werkstätte Wattens - FabLab Werbematerial

Im Anschluss kamen wir zusammen, um über den Design- bzw. Entwicklungsprozess zu sprechen.

Herbert Lanzinger ( » lifestylefoundation.com) startete die Runde mit zwei Kernaussagen – die Design-Beratungsleistung tritt mehr in den Vordergrund, und die Art des Prototypings ist wichtig. Sein Tipp: Prototypen sollten nie zu perfekt sein, dafür sollte man mehrere Gestaltungsschleifen einplanen – so erhält man gutes Feedback und kann auch gut darauf reagieren.

Christian Hafner ging auf den Unterschied von „Styling“ und „Design“ ein. Seiner Ansicht nach konzentriert sich die einschlägige Wettbewerbslandschaft zu sehr auf die äußere Erscheinungsform und vernachlässigt Produktions- und Vermarktungsmöglichkeiten. Sein Unternehmen » Fab-Atelier beschäftigt sich genau damit. Entwürfe werden so gestaltet, dass eine Serienproduktion möglich ist; bei der Vermarktung fließen die Geschichten zum Produkt mit ein – denn diese machen es einzigartig. 3D-Druck eröffnet dabei neue Möglichkeiten.

Christian Teissl erzählte über seine Zeit am MIT (» Massachusetts Institute of Technology) und die offene Kultur, welche dort den Weg für Neues ebnet. Es wird verstärkt auf Selbstorganisation gesetzt, es gibt einen positiven Umgang mit Fehlern – nur bei Ignoranz wird keine Toleranz geübt. In so einer Umgebung kann viel entstehen und wachsen – er versucht, diesen Ansatz in das FabLab einzubringen und auch dort zu leben.

Podiumsgäste beim offenen DESIGNgespräch

Stephan Daniaux bedankt sich bei unserem Gastgeber, den Gästen und unseren Podiumsgäste Christian Teissl, Christian Hafner und Herbert Lanzinger

Wir werden versuchen, beim nächsten offenen DESIGNgespräch an die Qualität und Stimmung dieses Abends anzuschließen – Vorschläge und Ideen willkommen, bitte einfach an » info@designintirol.at senden!

PUNKTum 2016/I

Tiroler Hut #1 by Roland Nesler

PUNKTum 2016/I

Am 23. Februar trafen wir uns im Seminarraum von » proHolz Tirol. Dabei standen zwei Themen im Vordergrund: Der Erfahrungsbericht eines ehemaligen Mitglieds und eine gemeinsame Diskussion über die Zukunft des Vereins.

Wie aus „Gib mir die Kugel“ eine Hutkollektion entstand …

2011 entschloss sich der aus Vorarlberg stammende Roland Nesler für die Selbstständigkeit. Zunächst war er an einem IT-Entwicklungsprojekt beteiligt; entschied sich dann jedoch dafür, vom Manager-Dasein ins Designer-Dasein zu wechseln. In der Anfangsphase beschäftigte er sich hauptsächlich mit Licht und Möbeln.

Da Roland immer auf der Suche nach interessanten Netzwerken war, entdeckte er Design in Tirol. Beim Projekt „Gib mir die Kugel“ ersann er die Idee, den Tiroler Hut neu zu definieren; und meinte dazu: „… wenn man den Hut ein wenig zusammenknüllt, passt er auch in die Kugel.“

PUNKTum 2016/I mit Roland Nesler

Roland präsentiert seine BURMENTA Kollektion

Der Weg von der Idee zur Serienreife gestaltete sich ausgesprochen schwierig – es war eine Gratwanderung akzeptabler Produktionskosten und ansprechender Qualität. Neben dem neu erdachten Tiroler Hut, welche u. a. aus Schutzrecht-Gründen den schlichten und doch aussagekräftigen Namen „Nummer Eins“ trägt, verfügt Roland mittlerweile über eine beeindruckende Kollektion 60 verschiedener Modelle und Modellvarianten. Er testet dabei stetig neue und traditionelle Naturmaterialien, experimentiert mit Farben, Accessoires und Formen.

20160223_DiT_PUNKTum_Lisa

Lisa mit Stumpen (aka die Rohform eines Hutes)

Roland erklärte, dass er auf diesem Weg sehr viel gelernt hat, z. B. über Materialien und deren Eigenschaften, wie man eine Serienproduktion aufzieht, welche Partner man auswählt, und was ein „Stumpen“ ist. Aktuell beschäftigt er sich mit der geeigneten Vermarktung seiner Kollektion. Er verfügt über einen Online-Shop, hat aber die Erfahrung gemacht, dass sich seine Hüte über den klassischen, persönlichen Vertrieb besser verkaufen. Wer sich die Kollektion ansehen möchte, hat auf » burmenta.com Gelegenheit dazu.

Die nächsten Schritte …

Im Anschluss besprachen wir die geplanten Initiativen und überlegten, was wir in den nächsten Monaten machen möchten. Zuerst konzentrieren wir uns auf die Festigung des bestehenden Netzwerkes und das Sichtbarmachen unserer Mitglieder mit ihren aktuellen Projekten. In Folge möchten wir neue Mitglieder gewinnen, uns zum Thema Design in all‘ seiner Breite austauschen und die Tradition, gemeinsame Projekte zu gestalten, weiterführen.

Generalversammlung 2016

Member of Design in Tirol

Generalversammlung 2016

Datum: Dienstag, 2. Februar 2016
Beginn: 18:00 Uhr
Adresse: Wilhelm Greil Straße 7, Innsbruck
Raum: 4. Stock, Besprechungsraum W409

Agenda:

  • Begrüßung
  • Bestätigung des Protokolls der GV vom 28.01.2014
  • Jahresrückblick – was hat sich getan?
  • Bericht Rechnungsprüfung für das Jahr 2014 – Entlastung Vorstand und Geschäftsführung
  • Budget
  • Vorschau 2015 – Vorstandswechsel
  • Neuwahl Vorstandsmitglieder
  • Allfälliges

Da sich der bislang aktive Vorstand von seinen Funktionen zurückzieht, steht der Verein nun vor einem spannenden Neuanfang: Wir danken Wolfram Allinger, Herbert Lanzinger und Horst Philipp für ihr jahrelanges Engagement und freuen uns, dass Stephan Daniaux, Elke Bachler und Lisa Schamschula diese Aufgabe übernehmen werden.