Schlagwort: PUNKTum

PUNKTum 2016/II

Schi by SpurArt

Im Rahmen unserer regelmäßig stattfindenden Kreativtreffen PUNKTum waren wir am 26. April im Atelier von » SPURart in der Höttinger Gasse 32 in Innsbruck zu Gast.

20160426_DiT_PUNKTum_Spurart_Peter

Peter Pfeifer (c) SPURart

Michael Freymann (Bild unten) und Peter Pfeifer (Bild oben) stellten sich und ihre Tätigkeit als Custom-Ski & -Snowboardhersteller vor. Bei den beiden kann man einerseits handgefertigte Skier, Snowboards und Splitboards beauftragen oder auch unter erfahrener Anweisung an einem Wochenende selber bauen.

In den letzten 6 Jahren haben Michael und Peter viel über Materialien, Fertigungstechniken und auch über ihre Kundinnen und Kunden gelernt – Beratung spielt eine große Rolle in ihrem Tun. Neben dem Funktionsanspruch erfüllen ihre Produkte auch einen optischen Qualitätsanspruch: Bei SPURart gibt es einfach gutes Design.

Wer sich mehr von den beiden ansehen möchte, empfehlen wir u. a. ihre Flickr-Seite (von der auch die verwendeten Fotos stammen – danke für die Erlaubnis).

Michael, SPURART

Michael Freymann (c) SPURart

Wir nutzten unser internes Treffen auch dazu, uns nochmals untereinander auf Stand zu bringen, was jede und jeder von uns so macht. Einige von uns hatten Anschauungsbeispiele dabei und sprachen kurz über ihre Arbeit. Dabei entspann sich eine angeregte Diskussion über die Arbeit des Vereins an sich – was es bislang gab, was davon beibehalten werden sollte, was neu gebraucht wird und sich ändern sollte. Da war viel dabei, das es aufzugreifen gilt!

Wir danken für den anregenden, geselligen Abend und freuen uns auf das nächste PUNKTum (voraussichtlich am 31. Mai; das wäre zumindest der letzte Dienstag im Wonnemonat).

DESIGN in TIROL was here (Gastgeschenk)

PUNKTum 2016/I

Tiroler Hut #1 by Roland Nesler

PUNKTum 2016/I

Am 23. Februar trafen wir uns im Seminarraum von » proHolz Tirol. Dabei standen zwei Themen im Vordergrund: Der Erfahrungsbericht eines ehemaligen Mitglieds und eine gemeinsame Diskussion über die Zukunft des Vereins.

Wie aus „Gib mir die Kugel“ eine Hutkollektion entstand …

2011 entschloss sich der aus Vorarlberg stammende Roland Nesler für die Selbstständigkeit. Zunächst war er an einem IT-Entwicklungsprojekt beteiligt; entschied sich dann jedoch dafür, vom Manager-Dasein ins Designer-Dasein zu wechseln. In der Anfangsphase beschäftigte er sich hauptsächlich mit Licht und Möbeln.

Da Roland immer auf der Suche nach interessanten Netzwerken war, entdeckte er Design in Tirol. Beim Projekt „Gib mir die Kugel“ ersann er die Idee, den Tiroler Hut neu zu definieren; und meinte dazu: „… wenn man den Hut ein wenig zusammenknüllt, passt er auch in die Kugel.“

PUNKTum 2016/I mit Roland Nesler

Roland präsentiert seine BURMENTA Kollektion

Der Weg von der Idee zur Serienreife gestaltete sich ausgesprochen schwierig – es war eine Gratwanderung akzeptabler Produktionskosten und ansprechender Qualität. Neben dem neu erdachten Tiroler Hut, welche u. a. aus Schutzrecht-Gründen den schlichten und doch aussagekräftigen Namen „Nummer Eins“ trägt, verfügt Roland mittlerweile über eine beeindruckende Kollektion 60 verschiedener Modelle und Modellvarianten. Er testet dabei stetig neue und traditionelle Naturmaterialien, experimentiert mit Farben, Accessoires und Formen.

20160223_DiT_PUNKTum_Lisa

Lisa mit Stumpen (aka die Rohform eines Hutes)

Roland erklärte, dass er auf diesem Weg sehr viel gelernt hat, z. B. über Materialien und deren Eigenschaften, wie man eine Serienproduktion aufzieht, welche Partner man auswählt, und was ein „Stumpen“ ist. Aktuell beschäftigt er sich mit der geeigneten Vermarktung seiner Kollektion. Er verfügt über einen Online-Shop, hat aber die Erfahrung gemacht, dass sich seine Hüte über den klassischen, persönlichen Vertrieb besser verkaufen. Wer sich die Kollektion ansehen möchte, hat auf » burmenta.com Gelegenheit dazu.

Die nächsten Schritte …

Im Anschluss besprachen wir die geplanten Initiativen und überlegten, was wir in den nächsten Monaten machen möchten. Zuerst konzentrieren wir uns auf die Festigung des bestehenden Netzwerkes und das Sichtbarmachen unserer Mitglieder mit ihren aktuellen Projekten. In Folge möchten wir neue Mitglieder gewinnen, uns zum Thema Design in all‘ seiner Breite austauschen und die Tradition, gemeinsame Projekte zu gestalten, weiterführen.